Architektur

Ein Hauch Italien in Visp
Ein Hauch Italien in Visp

1986 gewannen die Tessiner Architechten Keller und Cabrini den Wettbewerb zum Bau des Kultur- und Kongresszentrum La Poste.

Die Fassade aus Quarzitstein steht in reichem Kontrast zu der innern Wandlungsfähigkeit und der kreativen Freiheit, die sich in einem der schönsten Theatersäle der Schweiz und in den modernen Kongress- und Seminarräumen entfaltet.

Der grüne Farbton der Quarzitplatten aus dem nahegelegenen Kalpetran, welche die geschwungene Fassade zieren, bilden die Hauptfarbe des gesamten Gebäudes.

Die Boden und Treppen sind in rotem Kunststein gehalten und führen den Besucher vom Eingangsbereich hinauf ins Foyer und in den Bankettsaal. Der lange Schwung der Fassade wiederspiegelt sich hier im Innern an Decke und Nordwand.
Foyer und Bankettsaal umrahmen schliesslich den Theatersaal mit Parterre, Galerie und Logen. Der warme graue Betonhintergrund im Theatersaal ist mit Rotbuchenholz umhüllt. In Rotbuchenholz ist ebenfalls die gewellte Decke über dem grünen Velours der Theatersessel und dem Grün des Theatervorhangs.

Der Innenraum des Theatersaals erscheint dem Betrachter wie eine italienische Piazza, auf den die Theatereingänge wie Gassen führen und dessen Wandgestaltung in Beton und Holz den Aussenfassaden von Gebäuden entspricht.